Crosstraining – Vielseitiges Fitnesstraining
Der Begriff Crosstraining kommt aus dem amerikanischen Sprachgebrauch und beschreibt ein abwechslungsreiches Fitness- und Leistungstraining durch den Einsatz von verschiedenen Trainingsmitteln bzw. Sportarten. Ihr macht quasi einen "Streifzug" durch das Angebot an Fitnesssportarten und - möglichkeiten. Ziel beim Crosstraining ist es, die Leistungsfähigkeit in einer bestimmten Sportart durch den Einsatz von anderen Trainingsmöglichkeiten zu verbessern bzw. sich auf abwechslungsreiche Weise vielseitig fit zu halten und einseitigen Belastungen vorzubeugen. Die gesamte Beanspruchung, der Ihr Körper während des Trainings ausgesetzt wird, kann so besser "verteilt" werden. Man gestaltet das Training abwechslungsreicher und fördert die Trainingsmotivation !
Für die sinnvolle Auswahl an Crosstrainingseinheiten gibt es zwei wesentliche Ansatzpunkte. Zum einen könnt ihr nach bewegungsverwandten Disziplinen suchen. Beispielsweise können Eisschnellläufer ein bewegungsähnliches Training im Sommer durchführen, in dem sie die Inline- Skates unterschnallen. Oder die Skilangläufer nutzen im Sommer die Inline- Skates und können unter Einsatz von speziellen Stöcken ein "bewegungsverwandtes" Training absolvieren.
Ein anderer Ansatzpunkt ist, dass ihr Sportarten als Crosstrainingsform in euer Fitnesstraining mit aufnehmet, die einen ähnlichen Trainingsreiz für zumindest eines der Funktionssysteme des Körpers setzen. Radfahren und Laufen sind beispielsweise zwei klassische Ausdauerdisziplinen, die das Herz- Kreislauf- System ähnlich in Schwung bringen. Somit ist als Läufer das Radfahren eine naheliegende Crosstrainingsmöglichkeit, da es nicht nur das Herz- Kreislauf- System in ähnlicher Weise fordert, sondern zusätzlich die Gelenke entlastet.
Für jeden Fitnesssportler sollte die "Crosstrainings- Maxime" ein ganz wesentlicher Bestandteil des Trainings sein. Denn im Fitnessbereich geht es nicht hauptsächlich um die Leistung in einer bestimmten Sportart. Ihr wollt beim Training Spaß und Abwechslung haben; Ihr wollt euren Körper so trainieren, dass ihr euch “fitter” fühlt und dass ihr von der gesteigerten Leistungsfähigkeit auch im Alltag profitieren könnt. Dazu bietet sich ein vielfältiges und abwechslungsreiches Training geradezu an. Kraft und Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit sowie koordinative Elemente könnt ihr durch Crosstraining in abwechslungsreicher und interessanter Form schulen und verbessern.
Fitness- Skating und Cross- Training
Fitness- Skating ist ein nahezu perfektes Crosstrainingsmittel für viele Sportarten. Es ist eine „ganzheitliche“ Bewegungsform und verbindet konditionelles mit koordinativem Training. Durch das gelenkschonende Rollen und den innerhalb kürzester Zeit eintretenden Leistungszuwachs ist Fitness- Skating ein idealer und "sanfter" Einstieg in den Ausdauersport. Durch die zunehmende Ökonomisierung des Bewegungsablaufes findet man ausserdem sehr schnell zur "Leichtigkeit des Gleitens" - Fitnesstraining wird zum Genuß! Die Motivationsfrage stellt sich erst gar nicht !
Zusätzlich bildet man die Bein- und Rumpfmuskulatur so stark aus, dass man auch in anderen Sportarten davon profitiert. Also was liegt für Fitnesssportler aus den verschiedensten Bereichen näher als das "Cross- Over- Erlebnis" auf 8 bzw. 10 Rollen zu probieren.
Fitness- Skating als Trainingsmittel für andere Sportarten
Möglichkeiten für Wintersportler
Fitness- Skating als bewegungsverwandte Disziplin wird auch von Wintersportlern mehr und mehr entdeckt. Sportler wie Maria Riesch, Anni Friesinger oder Claudia Pechstein greifen im Sommer zu den 8 bzw. 10 Rollen. Sie alle nutzen sowohl die koordinativen als auch die konditionellen Reize des Skatens.
Eisschnelllauf: Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten in der Bewegungsausführung zwischen Eislaufen und Fitness- Skating liegen auf der Hand, wenn auch in den letzten Jahren von Inline- Profis eine sich abgrenzende Technik entwickelt wurde ( Siehe Double- Push ). Ein offensichtlicher Unterschied liegt in der Schrittfrequenz, die beim Fitness- Skating aufgrund des höheren Rollwiderstandes deutlich höher ist. So können durch das Inline- Skating Eisläufer auch im Sommer ihre Kondition in zumindest ähnlicher Weise schulen, wie sie das im Winter tun. Zusätzlich profitieren diese im Sinne eines Frequenztrainings vom Fitness- Skating. Die Gefahr, dass Eisläufer sich Ihre Eislauftechnik durch Inline- Skating "versauen", kann reduziert werden, in dem Sie sich Folgendes bewusst machen: Sie führen auf Inline- Skates kein eislaufspezifisches Techniktraining durch, sondern Sie erweitern und schulen Ihr Bewegungsrepertoire durch unterschiedliche Gleitwiderstände und Rolleigenschaften. Dass die positiven Effekte mögliche Negativeffekte deutlich übersteigen können, zeigen Athleten, die in beiden Disziplinen sehr erfolgreich sind.
Skilanglauf: Auch die Skilangläufer und die Rollskiläufer haben mit dem Fitness- Skating eine Bereicherung ihres Sommertrainings erfahren. Durch den Einsatz von geeigneten Stöcken mit gehärteten Spitzen können Sie sogar ähnlich trainieren wie in der Spezialdisziplin. Das Ganzkörpertraining auf Skates mit dem zusätzlichen Maß an Wendigkeit und Beweglichkeit überzeugt viele und reizt nicht wenige zu einer Marathon- Teilnahme auf Inline- Skates.
Ski Alpin: Fitness- Skating als Crosstrainingsform ist auch für Liebhaber des alpinen Skisports interessant. Der Umgang mit hoher Geschwindigkeit und das schnelle Reagieren je nach Situation sind auch beim Bergabfahren auf Skates von Bedeutung. Die Hanglage des Körpers, Be- und Entlastung, Kurz- und Langschwünge - ganz einfach Schwingen und Carven in Bestform - ist durch den Einsatz von Inline- Skates auch auf dem Asphalt möglich. Ihre Wintersportfitness können Sie so im Sommer vorbereiten und werden konditionell schon am ersten Skitag fit und beweglich die Piste hinunter schwingen können. Zusätzlich sind kurze und lange Schwünge für alle Fitness- Skater von Interesse, da diese ihnen auf abschüssigen Wegen eine Möglichkeit zur Geschwindigkeitsregulierung geben !
Auf gut asphaltierten, verkehrsfreien Wegen könnt ihr dem Geschwindigkeitsgefühl und dem befreiten Schwingen in kurzen oder langen Schwüngen freien Lauf lassen.
Bild 6.2: Abfahren auf Inline- Skates
· Die Auflagefläche der Inline- Skates ist sehr klein, das heisst, die geringe Fläche der aufliegenden Rollen muss genügen, um sicher bergab fahren zu können !
· Nehmt eine schulterbreite, tiefe Abfahrtshocke ein und richtet die Skates parallel in Fahrtrichtung aus. Durch eine solche „Zentrierung der Massen“ erhalten ihr eine stabile Position und sind weniger anfällig für Bodenunebenheiten !
· Eine zentrale Körperposition auf der Schiene ist die Grundvoraussetzung für hohe Geschwindigkeiten. Ballen und Ferse sind dabei gleichmäßig belastet. „Flatternde Skates“ bei mittleren Geschwindigkeiten sind ein Zeichen für eine nicht gleichmäßige Belastung und machen eine Positionskorrektur notwendig !
· Reguliert die Geschwindigkeit über das Aufrichten des Oberkörpers als Windfang !
Kurvenfahren und kurze oder lange Schwünge mit Inline- Skates auf abschüssigen Strassen bieten ebenfalls eine Trainingsmöglichkeit für die Techniker unter den alpinen Skifahrern. Das Kurvenfahren bergab beinhaltet einen starken Kanteneinsatz beider Skates und eine vergleichsweise aufrechte Position im Oberkörper. Der Oberkörper bleibt während der Schwünge möglichst zum Tal gerichtet und die Drehung quer zur Fahrtrichtung kann aufgrund der Wendigkeit der Skates schon mit minimalem Aufwand ausgelöst werden. Dabei wird der „Bergskate“ ähnlich stark belastet wie der „Talskate“, welcher bei engen Kurven bewusst etwas nach vorn geschoben wird.
Bild 6.3: Bergabschwingen auf Inline- Skates
Je nachdem wie stark ihr die Skates quer zur Fahrtrichtung aufkantet, könnt ihr die Geschwindigkeit und den Kurvenradius steuern. Die adäquate Bremstechnik im Anschluß an das Bergabfahren ist die T- Bremse mit abschliessendem Abschwingen !
Für den alpinen Fitness- Skiläufer sind die Inline- Skates eine abwechslungsreiche Alternative, wenn eine geeignete Strecke vorhanden ist. Eines gilt es in jedem Fall zu meiden: Öffentliche Verkehrswege !
Jeder Fitnesssportler kann vom Skaten profitieren !
Alle anderen Fitness- und Leistungssportler können ebenfalls vom Einsatz des Inline- Skatings profitieren. Schwimmer profitieren vom koordinativen Bein- und Rumpfkrafttraining beim Skaten ebenso wie Läufer. Radfahrer können die ähnliche muskuläre Belastung mit einem koordinativen Reiz verbinden, der in Ihrer Sportart vergleichsweise gering ausgeprägt ist. Der Zwang, auch mit einsetzender Ermüdung noch eine gute Bewegungstechnik aufrecht erhalten zu müssen, ist auch bei einer versuchten Übertragung auf andere Sportarten von großem Vorteil.
Jeder vielseitige Fitnesssportler nimmt zumindest sporadisch das Fitness- Skating in sein Trainingsrepertoire auf- denn es zahlt sich langfristig aus !
Vielseitiges Training für Fitness- und Speed- Skater
Selbst wenn das Fitness- und Speed- Skating euch so begeistert hat, dass ihr am liebsten nur noch Skaten würdet, solltet ihr in jedem Fall auch für andere Sportarten offen sein.
Abwechslungsreiches Wintertraining: Was für Wintersportler im Sommer gilt, kann für Skater im Winter auch nicht schlecht sein. Also nutzt die abwechslungsreiche Bewegungsformen im Schnee beim Skifahren, Carven und beim Skilanglauf. Ihr werdet dadurch sensibel im Umgang mit einer anderen Gleitform und wechselnden Geländebedingungen und trainiert gleichzeitig das Gleichgewichtsvermögen, was euch im Sommer auf den Skates wiederum zu Gute kommt. Reizvoll für Fitness- Skater ist im Winter auch das Snow- Blade Fahren. Die besonders kurzen Bretter mit den gebogenen Enden ermöglichen im Schnee ähnliche Bewegungsfreiheiten wie Inline- Skates auf der Strasse. Ihr könnt enorm kurze Schwungradien bewältigen und seid gezwungen das Gleichgewicht auf einer sehr kleinen Standfläche zu halten. Probiert es aus; Ihr werdet nicht nur Spass daran haben, sondern auch im kommenden Sommer davon profitieren !
Abwechslungsreiches Sommertraining: Zusätzlich zum Fitness- Skating gehören auch die großen Ausdauerdisziplinen Laufen, Radfahren und Schwimmen zu einem abwechslungsreichen Sommertraining. Alle drei Disziplinen sind hervorragend geeignet, um die Grundlagenausdauer zu verbessern und helfen damit auch beim Skaten entspannter und leichter über lange Distanzen unterwegs zu sein. Um die grossen Ausdauerdisziplinen zusammen mit dem Fitness- und Speed- Skating optimal im Training einsetzen zu können, sollten ihr einige grundlegende Dinge über die Beanspruchung des Körpers in den unterschiedlichen Sportarten wissen. Mittlerweile gibt es verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen im In- und Ausland, die aufzeigen konnten, dass beim Inline- Skating bereits sehr hohe Herzfrequenzen in niedrigen Belastungsintensitäten im Vergleich zum Laufen und Radfahren erhalten ( z.B. Snyder 1993, Rundell 1996, Schulz 1996 ). Dies ist vor allem in der tiefen aerodynamischen Position der Speed- Skater der Fall, weil die erhöhte Haltearbeit zwar die Herzfrequenz erhöht, nicht aber die Sauerstoffaufnahme beeinflusst. Radfahren und Laufen bieten sich insbesondere deshalb als alternatives Grundlagentraining an und ermöglichen ein Fettstoffwechseltraining über mehrere Stunden. Generell ist die Herz- Kreislauf- Belastung beim Inline- Skating im mittleren und hohen Intensitätsbereich dem Laufen sehr ähnlich und liegt deutlich über der des Radfahrens. Umgekehrt zeigt sich jedoch, dass die muskuläre Belastung eher der des Radfahrens ähnelt. Dies ist insofern plausibel, da sowohl im Skaten als auch im Radfahren die Muskulatur nur statisch und dynamisch überwindend (konzentrisch) arbeiten muss, während im Laufen eine dynamisch nachgebende (exzentrische) Leistung hinzukommt.&nb
Inline- Skating kann von der Beanspruchung her somit als "Zwitter" zwischen Radfahren und Laufen betrachtet werden !
Laufen für Skater: Zugegeben, der Einstieg in das Lauftraining fällt mitunter schwer. Zählt ihr schon zur Gruppe der Fitnessläufer, dann sollte dies, soweit es Ihr Zeitbudget zulässt, auch weiterhin beibehalten. Bei übermäßigem Lauftraining können die exzentrische Muskelarbeit und die bei jedem Schritt wirkenden Vertikalkräfte zwar sehr belastend sein, sorgen bei moderatem Trainingsumfang und angemessener Lauftechnik jedoch für einen optimalen Trainingsreiz. Wichtig beim Laufen ist gerade für Einsteiger, dass man nicht zu schnell beginnt ! Zur Orientierung sollte die Herzfrequenz 65-75% der maximalen Herzfrequenz (beim Laufen) während einer Grundlagenausdauereinheit nicht überschreiten.
Schwimmen für Skater: Neben dem Laufen bietet sich auch das Schwimmen zur Förderung der Grundlagenausdauer an. Vor allem beim Freistil- Schwimmen profitiert man von der Kräftigung der Rumpfmuskulatur, die man beim Inline- Skating zur Stabilisierung ebenfalls sehr stark benötigt. Zusätzlich wird im Sinne eines Ausgleichstrainings primär die Oberkörpermuskulatur angesprochen. Ausserdem ist das Schwimmen als regeneratives Training sehr gut geeignet, da durch das Medium Wasser die Muskulatur während der Bewegung eine Art Massage erhält. Dies trägt vor allem nach einem anstrengenden Training zur Entspannung und Regeneration bei.
Radfahren für Skater: Die naheliegendste Crosstrainingsform für Fitness- Skater ist das Radfahren. Das Radfahren hilft , die Kraftausdauer im Bereich der Beine inklusive der Grundlagenausdauer zu schulen. Die Beinmuskulatur wird ähnlich beansprucht wie beim Skaten, nämlich statisch bzw. konzentrisch. Die Gelnkbelastung ist sogar noch geringer als beim Fitness- Skating. Positiv ist beim Radfahren auch, dass man sehr lange mit niedriger Intensität trainieren kann, um den Fettstoffwechsel so richtig in Schwung zu bringen. Die Dauer des Trainings auf Inline- Skates ist hingegen auch bei geringer Intensität durch die hohe statische Beanspruchung der Haltemuskulatur vor allem im Rückenbereich und den koordinativen Anspruch zumindest für viele Neueinsteiger begrenzt. Wenn ihr die Fettdepots "schrumpfen" lassen wollt, so bietet sich das Radfahren über mehrere Stunden mit niedriger Intensität (65-75% Hfmax) geradezu an. Vor allem in der Gruppe macht das Radfahren Spass und sorgt für körperliche Fitness, die euch auch auf den Skates zu Gute kommt.
Als Alternative zum konventionellen Radfahren bietet sich das "Spinning" an, welches in vielen Fitnessstudios mittlerweile angeboten wird. Beim Spinning wird unter Anleitung durch einen Instructor in der Gruppe auf dem Ergometer trainiert. Das besondere daran ist, dass ihr kontrolliert durch die Herzfrequenz euer eigenes "Tempo" fahren könnt, auch wenn das Leistungsniveau im Vergleich zu anderen sehr unterschiedlich ist. Ausserdem werden wechselnde Belastungsstufen gezielt eingesetzt, die durch den motivierenden Charakter des Gruppentrainings leichter bewältigt werden können.
Skate & Bike - Crosstraining in Perfektion
Ein ultimatives Crosstrainingserlebnis für Groß und Klein, Jung und Alt ist die Kombination aus Radfahren und Inline- Skating, kurz Skate & Bike. Dies beinhaltet sowohl den Fitnessspaß für die ganze Familie als auch das gezielte Training mit wechselndem Trainingsmittel. Die Kombination ist deshalb so naheliegend, da bei angemessener Skatetechnik Geschwindigkeiten erreicht werden, die dem Radfahren sehr ähnlich sind. Vor allem im Grundlagenausdauerbereich, also bei eher niedriger Intensität, können ihr so sehr lange und abwechslungsreich mit einem oder mehreren Partnern trainieren, sogar wenn diese dem Fitness- Skating eher abgeneigt sind.
Crosstraining als Familienausflug
Einerseits könnt ihr dies als vielfältige und erlebnisreiche Freizeitaktivität mit der ganzen Familie betreiben. Je nach zur Verfügung stehender Ausrüstung nutzt ein Teil der Familie die Inline- Skates, der andere Teil das Fahrrad und schon beginnt der "Spaziergang auf Rollen". Dabei richtet man sich immer nach dem "langsamsten" Gruppenmitglied, was je nach Kondition und Technik nicht unbedingt ein Inline- Skater sein muß. Der Spaß und die Gemeinschaft stehen im Vordergrund; die Kondition wird ganz von selbst mittrainiert ! Das gemeinsame "Training" in der Familie wird euch als Fitnesserlebnis der besonderen Art Freude bereiten. Probiert die Mischung aus Skaten und Radfahren und gestaltet die Freizeit mit eurer Familie aktiv und abwechslungsreich.
Grundlagentraining für Fitnesssportler (Bild 6.7)
Andererseits bietet sich diese Trainingskombination auch für fortgeschrittene Fitnesssportler an. Dazu brauchen ihr nur eine(n) Gleichgesinnte(n), 2 Paar passende Skates und ein möglichst leicht verstellbares Fahrrad sowie einen Rucksack und schon können ihr mit dem abwechslungsreichen Ausdauertraining beginnen.
Kontrolliert auch hier die Herzfrequenz und nehmt Rücksicht auf den Trainingspartner. Das Tempo wird so gewählt, dass beide den beabsichtigten Trainingsreiz erfahren. Wenn dies für beide nicht gleichzeitig möglich ist, dann müßt ihr euch immer nach dem konditionell Schwächsten richten, bzw. darauf achten, dass dieser sich nicht überfordert.
Empfehlenswert ist diese Kombination vor allem für das Grundlagenausdauer- bzw. Fettstoffwechseltraining. Der Fitness- Skater bewegt sich dabei im Bereich von 70 - 80% der Hfmax, der Radfahrer im Bereich von 65 - 75% der Hfmax.
Grafik 6.3: Herzfrequenz beim Skate & Bike
Alle 20-30 Minuten wechselt ihr die Sportgeräte und setzt das Training fort. Durch den häufigen Wechsel könnt ihr eine wechselnde Intensität leichter ausgleichen bzw. steuern. Der zunächst Unterforderte kann sich dann entsprechend stärker auslasten und umgekehrt. Diese Trainingsform ist bei einem ausgeglichenen Leistungsniveau auf Rad und Skates hervorragend geeignet, um ein langes Grundlagenausdauer- und Fettstoffwechseltraining für Inline- Skater interessant und effektiv zu gestalten.
Quelle: „Richtig Fitness Skating „ von Olaf Hoos u. Sebastian Baumgartner
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