Inlinenews

Keinen Meter ohne - Helm, Brille & Co.

Inline-Skating ist eine schnelle und dynamische Sportart auf hartem Untergrund. Jeder Skater setzt sich deshalb dem Risiko eines Sturzes aus. Um die Verletzungsgefahr zu reduzieren ist das Tragen einer Schutzausrüstung unerlässlich. Dennoch hört man häufig Aussagen wie

 

  • • Protektoren schränken die Bewegungsfreiheit ein
  • • man schwitzt mehr
  • • mir passiert schon nichts

Selbst wenn man seine Inline-Skates perfekt beherrscht lassen sich Stürze nicht ausschließen. Nicht vorhersehbare  Ereignisse, die durch Fremdeinwirkung ausgelöst werden und sich außerhalb des eigenen Einflussbereiches befinden, können jederzeit eintreten. Die unverzichtbare Grundausstattung für jeden Inline-Skater besteht deshalb aus

 

  • • Helm
  • • Hand- bzw. Handgelenkschützer

Nur angelegte Protektoren können die Gefahr von Verletzungen verringern!

Helm & Brille

Wichtigster Bestandteil der Schutzausrüstung ist der Helm. Verantwortungsbewusste Skater rollen ohne ihn keinen Meter. Der Helm muss

 

  • • ein Prüfsiegel haben
  • • gut am Kopf anliegen ohne zu drücken
  • • über ausreichende Belüftungsschlitze verfügen
  • • leicht sein

Für Fitness- und Speedskater sind Fahrradhelme am besten geeignet, für Inline-Hockey und Aggressive-Skating gibt es jeweils spezielle Helme.

 

Das Tragen einer geeigneten Sportbrille empfiehlt sich zum Schutz der Augen vor

 

  • • Sonneneinstrahlung
  • • Insekten
  • • Staubpartikeln

Die Sportbrille muss zur Gesichtsform passen und darf dabei nicht zu klein sein. Ansonsten werden die Augen nicht ausreichend geschützt. 

Gelenkprotektoren

Ellenbogen-, Hand- und Knieschützer bewahren die jeweiligen Gelenke bei einem Sturz vor schwerwiegenderen Verletzungen. Außerdem verhindern sie Hautabschürfungen.

 

Sie bestehen aus einer enganliegenden Nylon-Manschette, außen verstärkt durch eine Kunststoffauflage. Während die Manschette für einen guten Sitz der Protektoren und die Dämpfung des Aufpralls zuständig ist, sorgt die Plastikkappe dafür, dass die Sturzenergie durch Weiterrutschen auf dem Untergrund langsam abgebaut wird.

 

Bei Handprotektoren ist zu beachten, dass diese nur auf der Handinnenseite eine Plastikschiene besitzen dürfen. Harte Schienen auf beiden Seiten schützen zwar gut das Handgelenk, dafür bricht bei einem Sturz u. U. der Unterarm am oberen Ende der äußeren Schiene.

Spezialausrüstung

Aggressive-Skating

  • • Einsatz von extrem dicken und zusätzlich gepolsterten Knie- und Ellenbogenschützern
  • • Spezialhosen mit Aufprallschutz an Hüfte und Steißbein
  • • spezielle Schienbeinschoner für das "Grinden" auf Geländern oder Stufen
  • • Spezialhelm mit besserem Schutz für den Hinterkopf

Inlinehockey

  • • dick gepolsterte Handschuhe
  • • spezieller Hockeyhelm, z.T. mit Gesichtsschutz
  • • Schienbeinschoner zum Schutz vor Schläger und Ball bzw. Puck
  • • Nylonhosen mit integrierten Plastikschalen zum Schutz von Gesäß und Hüfte
  • • Tiefschutz
  • • weitere Spezialausrüstung für den Torwart

Tipps zum Protektoren-Kauf

  • • Schützer müssen auf die jeweilige Körpergröße abgestimmt sein
  • • Schützer müssen das gesamte Gelenk umfassen
  • • Schützer müssen eng anliegen und dürfen nicht verrutschen
  • • Schützen sollen die Bewegungsfreiheit nicht einschränken
  • • Schützer müssen aus haltbarem und abriebfestem Material hergestellt sein

Wartung & Pflege

Hand-, Knie- und Ellenbogenschützer können und sollen regelmäßig in der Waschmaschine gereinigt werden. Es empfiehlt sich auch, die Helmpolsterung ab und an zu waschen.

Helm und Protektoren sind regelmäßig auf Schäden oder Abnutzung zu überprüfen, insbesondere nach Stürzen. Beschädigte Ausrüstung hat nicht mehr die volle Schutzwirkung! Gegebenenfalls müssen einzelne Teile ersetzt werden.