Wenn die B-Note entscheidet

Höchste Perfektion ist hier...
Toeloop, Axel, Salchow und Rittberger – für viele Inline-Skater eindeutige Bestandteile des Eiskunstlaufs. Aber auch auf acht Rollen sind diese Herausforderungen Weltmeistertitel wert. Und diese werden vom 10.- 21. November in Freiburg bei den 54. Rollkunstlauf Weltmeisterschaften vergeben. Und dabei geht es ähnlich zu wie im Eiskunstlauf. Ob im Einzellauf, Paarlauf oder Rolltanz, die Athleten müssen die Kampfrichter bei ihren Pirouetten und Schrittfolgen in Pflicht und Kür durch Perfektion überzeugen. Mit dem Geschwindigkeitorientierten Skaten hat das wenig zu tun. Da verhält es sich wie beim Eisschnelllauf und Eiskunstlauf.
Sportler aus allen Kontingenten treffen sich in den kommenden Tagen in Freiburg um ihre Weltmeister in den Junioren- und Seniorenklassen zu ermitteln – zu den erfolgreichsten Nationen zählt schon immer auch Deutschland. Bereits 1955 wurde mit Helene Kienzle sogar eine Rollkunstläuferin zur Sportlerin des Jahres gewählt.
In zehn Disziplinen, angefangen von den aus dem Eiskunstlauf bekannten Einzelküren und dem akrobatische Paarlaufen bis hin zu den unterhaltsamen Gruppenwettbewerben der Formationen und Showgruppen, werden Weltmeistertitel vergeben.
In der Freiburger Schauenberghalle, der kleineren Wettkampfstätte, werden vom 10.-17. November die Wettbewerbe der Junioren sowie Inline-Artistik und die Pflichtwettkämpfe der Meisterklasse stattfinden. Am 17. November folgt dann der Umzug in die Messehallen, die über 3.000 Zuschauer fassen wird und genügend Raum für die Wettbewerbe der Meisterklasse und Gruppen bietet.
Weitere Infos unter www.freiburg2009.com
