Inlinenews
27. Januar 2010Internationale Erfahrung gepaart mit Begeisterungsfähigkeit und Motivation

Ben Alchin neuer National-Coach in der Schweiz

Ben Alchin aus Neuseeland (4. von...

Ben Alchin heisst der neue Nationaltrainer der Schweizer Speedskater. Seit einiger Zeit lebt der Compliance Bankmanager in der Schweiz und hat bereits mehrere Trainingseinheiten mit den Eliteskatern und dem Nachwuchs abgehalten. Sein Fachwissen, seine motivierende Art, sein frohes Gemüt und die professionelle Einstellung haben die Verantwortlichen vom Dep. Speedinline des Schweizerischen Rollsportverbandes überzeugt. Auf Anfrage lässt der Neuseeländer verlauten, dass die Schweiz eines der populärsten und spektakulärsten Länder für Skater ist und dass er stolz ist, mit den besten Schweizer Skatern arbeiten zu dürfen.

 

Die Neuseeländer gehören zu den weltbesten Speedskatern. Im Gegenzug werden die Rennen in der Schweiz als die attraktivsten Anlässe auf der Erdkugel bezeichnet. Von daher überraschst es nicht, dass sich viele Sportler u.a. aus Neuseeland nach den Swiss Inline Cup Rennen ausrichten. Der aus New Plymouth stammende Ben Alchin hat als neuer National-Coach der Schweizer Speedskater sein Erfolgsrezept verraten, wonach das Training auf der Bahn für die Technik sehr wichtig sei. Fairerweise muss angefügt werden, dass es im Land des Highschool-Absolventen nur wenige Radwege oder Strassen gibt, wo geskatet werden kann. Deshalb werden die sportlichen Inline-Aktivitäten auf den Inseln im Pazifischen Ozean notgedrungen auf die Bahn verlegt. Auch sei das Angebot an Rennen in der fernen Heimat des Wahlzürchers längst nicht so ausgeprägt, wie in Europa, weshalb sich der 28-jährige Alchin früher „nur“ auf die Weltmeisterschaften vorbereitet hat. Der Ehemann einer Schweizerin weist in seinem Palmarès eine Medaille an der Junioren-WM und mehrere Podestplätze beim Swiss Inline Cup auf, was sein rollendes Können unterstreicht. Vor Verletzungen ist der Bankfachmann nicht verschont geblieben, was zu einem dreijährigen Unterbruch führte. Die Motivation zu einem sportlichen Neuanfang habe er bekommen, als seine „Kiwikollegen“ in die Schweiz zu den Swiss Inline Cup Etappen gereist seien. „Ich will als Coach zeigen, dass der Schweizer Nationalkader durchaus Chancen hat, mit den weltbesten Skatern mithalten zu können“. Wie zu erfahren ist, soll die Schweiz in die Top Ten der Weltrangliste rutschen und in naher Zukunft zu den fünf besten Nationen in Europa gehören. Zu den persönlichen Zielen als Sportler führt Alchin an, eine Etappe beim Weltcup zu gewinnen und in der Gesamtwertung in die Top-Five vorzustossen. Sein allergrösster Wunsch jedoch ist es, wieder einmal an einer WM dabei zu sein. Nicht ohne Stolz fügt er an, dass er dabei auch gerne im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft starten möchte. Die Schweizer haben somit einen neuen National-Coach, der mit viel Herzblut dabei ist.